Allgemeine Liefer- und Geschäftsbedingungen

I. Geltung
  1. Die nachfolgenden allgemeinen Liefer- und Geschäftsbedingungen (im folgenden AGB) gelten für alle dem Fotografen erteilten Aufträge. Diese gelten als vereinbart, wenn ihnen nicht umgehend widersprochen wird bzw. mit Entgegennahme des Angebots des Fotografen durch den Kunden.
  2. Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden erlangen keine Gültigkeit, es sei denn, dass der Fotograf diese schriftlich anerkennt.
  3. Die AGB gelten im Rahmen einer laufenden Geschäftsbeziehung auch ohne ausdrückliche Einbeziehung auch für alle zukünftigen Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen des Fotografen, sofern nicht ausdrücklich abweichende Regelungen getroffen werden.
  4. Die AGB gelten für jegliches dem Kunden überlassenes Bildmaterial, gleich in welcher Schaffensstufe, in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen. (Papierbilder, digitale Daten, etc.) Sie gelten insbesondere auch für elektronisches oder digital übermitteltes Bildmaterial
II. Auftragsproduktionen
  1. Soweit der Fotograf Kostenvoranschläge erstellt, sind diese unverbindlich. Treten während der Produktion Kostenerhöhungen ein, sind diese erst dann vom Fotografen anzuzeigen, wenn erkennbar wird, dass hierdurch eine Überschreitung der ursprünglich veranschlagten Gesamtkosten um mehr als 15 % zu erwarten ist. Wird die vorgesehene Produktionszeit aus Gründen überschritten, die der Fotograf nicht zu vertreten hat, so ist eine zusätzliche Vergütung auf der Grundlage des vereinbarten Zeithonorars bzw. in Form einer angemessenen Erhöhung des Pauschalhonorars zu leisten.
  2. Der Fotograf ist berechtigt, Leistungen von Dritten, die zur Durchführung der Produktion eingekauft werden müssen, im Namen und mit Vollmacht sowie für Rechnung des Kunden in Auftrag zu geben.
  3. Vorbehaltlich einer anderweitigen Regelung werden die Aufnahmen, die dem Kunden nach Abschluss der Produktion zur Abnahme vorgelegt werden, durch den Fotografen ausgewählt.

 

III. Urheberrecht, Nutzungsrechte
  1. Der Kunde erkennt an, dass es sich bei dem vom Fotografen gelieferten Bildmaterial um urheberrechtlich geschützte Lichtbildwerke gemäß dem Urheberrechtsgesetz handelt.
  2. Das überlassene Bildmaterial bleibt Eigentum des Fotografen, und zwar auch in dem Fall, dass Schadensersatz hierfür geleistet wird.
  3. Die Lichtbilder (vom Fotografen erstellt) sind grundsätzlich nur für den eigenen Gebrauch des Auftraggebers bestimmt.
  4. Der Kunde erwirbt grundsätzlich nur ein einfaches Nutzungsrecht. Eine Weitergabe von Nutzungsrechten bedarf einer besonderen Vereinbarung.
  5. Die Nutzungsrechte werden erst nach vollständiger Bezahlung des Honorars an den Fotografen erworben.
  6. Eine Vervielfältigung und Verbreitung der Lichtbilder ist gemäß dem Urheberrechtsgesetz ohne schriftliche Übertragung der entsprechenden Nutzungsrechte nicht gestattet.
  7. Bei Verwertung des Bildmaterials kann der Fotograf, sofern nicht anders vereinbart, verlangen, als Urheber des Bildes genannt zu werden. Eine Verletzung des Rechts auf Namensnennung berechtigt den Fotografen zum Schadensersatz.
  8. Der Kunde hat das Bildmaterial sorgfältig und pfleglich zu behandeln und darf es nicht für kommerzielle Zwecke verwenden.
  9. Die Daten verbleiben dem Fotografen. Eine Herausgabe der Daten an den Auftraggeber erfolgt nur bei entsprechender Vereinbarung.
IV. Vergütung, Honorar
  1. Es gilt das vereinbarte Honorar als Stundensatz, Tagessatz oder eine vereinbarte Pauschale. Nebenkosten sind vom Auftraggeber (Reisekosten, Spesen, Requisiten, etc.) zu tragen.
  2. Fällige Rechnungen sind sofort ohne Abzug zu zahlen. Wird eine Produktion in Teilen abgeliefert, so ist das entsprechende Teilhonorar mit jeweiliger Lieferung fällig. Der Auftraggeber gerät in Verzug, wenn er fällige Rechnungen nicht spätestens 7 Tage nach Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufforderung begleicht.
  3. Bis zur vollständigen Bezahlung des Honorars bleiben die gelieferten Bildmaterialien Eigentum des Fotografen.
  4. Hat der Auftraggeber dem Fotografen keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der Gestaltung der Bilder gegebene, so sind Reklamationen bzgl. Der Bildauffassung der künstlerisch-technischen Gestaltung ausgeschlossen. Sind Änderungen seitens des Auftraggebers während oder nach einer Aufnahmeproduktion gewünscht, so hat dieser die Mehrkosten zu tragen. Der Fotograf behält den Anspruch an Vergütung für bereits begonnene Arbeiten.
V. Datenschutz
  1. Zum Geschäftsverkehr erforderliche personenbezogene Daten des Auftragsgebers dürfen gespeichert werden. Der Fotograf verpflichtet sich im Rahmen des Auftrages bekannt gewordene Informationen vertraulich zu behandeln.
VI. Bildbearbeitung
  1. Eine Bearbeitung durch Dritte ist, soweit nicht anders vereinbart, nicht gestattet.
  2. Der Auftraggeber ist verpflichtet, Lichtbilder des Fotografen digital so zu speichern und zu kopieren, dass der Name des Fotografen mit den Bildern elektronisch verknüpft ist.
  3. Eine elektronische Verknüpfung ist so vorzunehmen, dass sie bei jeder Art von Datenübertragung, bei jeder Wiedergabe auf Bildschirmen, bei allen Arten von Projektionen, insbesondere bei jeder öffentlichen Wiedergabe, erhalten bleibt und der Fotograf als Urheber der Bilder klar und eindeutig identifizierbar ist.
VII. Rücktrittsbedingungen
  1. Grundsätzlich besteht bei allen Fotoshootings die Möglichkeit bei einem Ausfall eine andere Person zu benennen, die die Leistung in Anspruch nimmt. Durch eine personelle Umbuchung entstehen keine weiteren Kosten.
  2. Eine Absage durch den Fotografen, z.B. wegen Krankheit oder höherer Gewalt ist auch kurzfristig ohne Anspruch auf eine Entschädigung möglich. Bereits bezahlte Honorare werden ohne Abzug zurückbezahlt, bzw. wird ein Ersatztermin vereinbart.
  3. Bei Rücktritt von einem gebuchten Fotoshooting fallen folgende Stornokosten an:
    1. Bei Absage von über 15 Tagen vor dem Shooting: der vertraglich geschuldeten Kosten
    2. Bei Absage von 14 – 9 Tagen vor dem Shooting: 40% der vertraglich geschuldeten Kosten
    3. Bei Absage 8 – 5 Tagen vor dem Shooting: 60% der vertraglich geschuldeten Kosten
    4. Bei Absage im Zeitraum vom 4. Tag vor dem Shooting bis zum Tag des Shootings: 100% der vertraglich geschuldeten Kosten  
VIII. Allgemeines

Dieser Vertrag unterliegt deutschem Recht. Mündliche Nebenabreden sind nicht getroffen. Vertragsänderungen bedürfen Schriftform. Sollte eine Bestimmung dieses Vertrags mit gesetzlichen Vorschriften nicht übereinstimmen, so ist diese Bestimmung so auszulegen, dass der vereinbarte Zweck weitestgehend erreicht wird. Der Vertrag als solches behält seine uneingeschränkte Gültigkeit.

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